EVIT 2008

Am 16. und 17. April 2008 hatte die Astrid - Lindgren - Schule Besuch vom EVIT - Team.

EVIT soll die Qualität einer Schule als Lebens- und Lernraum erfassen und Rückmeldungen für die Weiterentwicklung zu geben. Rund 600 Schulen haben mittlerweile teilgenommen und der zweite EVIT-Landesbericht aus dem Jahr 2007 zeigt: Das Verfahren hat sich bewährt, die Schulen erhalten neue, wichtige Impulse für ihre Arbeit. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: Die umfassende und faire externe Überprüfung schulischer Arbeit ist mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil unserer Schulkultur.

Das Verfahren

An zwei Tagen überprüft ein EVIT-Team aus drei Schulexperten (jeweils ein Vertreter der Schulaufsicht, des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) sowie eine Schulleiterin oder ein Schulleiter einer vergleichbaren Schule) anhand eines festgelegten Verfahrens die wichtigsten Bereiche schulischer Qualität. Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler werden befragt, statistische Daten ausgewertet, der Unterricht wird beobachtet, kurz - es wird ein möglichst genaues und umfassendes Bild von der Arbeit einer Schule entworfen.

Dazu werden 49 Qualitätskriterien, die in einem Handbuch zusammengefasst sind, zugrunde gelegt. Im Zentrum steht die Qualität des Unterrichts, erfasst werden aber auch die räumlichen Verhältnisse an der Schule, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, die Zufriedenheit von Lehrkräften und Schülerschaft und die Arbeit der,Schulleitung..

Die Erkenntnisse aus dem Schulbesuch werden vom EVIT-Team in einem Bericht zusammengefasst, der in den schulischen Gremien erörtert und ausgewertet wird. Aus dieser Diskussion sollen Ziele und Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Schule entwickelt, die in einer Vereinbarung verbindlicher Ziele zwischen dem zuständigen Schulaufsichtsbeamten und dem Schulleiter festgelegt werden. Nach zwei Jahren besucht die Schulaufsicht die Schule, um die Weiterentwicklung zu überprüfen. Nach Ablauf von spätestens drei Jahren liegt ein überarbeitetes Schulprogramm vor, in dem die Weiterentwicklung der Schule dokumentiert wird. Nach vier Jahren folgt der nächste EVIT-Besuch.

Das Projekt EVIT wird vom Bildungsministerium in Kooperation mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) organisiert. Das Verfahren ist im EVIT-Handbuch festgeschrieben. Die landesweite Koordination, inhaltliche Begleitung und Weiterentwicklung wird durch die EVIT-Geschäftsstelle an der Qualitätsagentur des IQSH gewährleistet.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schule Schleswig-Holstein (IQSH), dort können Sie auch das EVIT-Handbuch in der endgültigen Fassung zum Preis von € 5,- bestellen.

Ergebnisse unserer Schule

 

Hier die Befragungsergebnisse der Onlinebefragungen :

Befragung der Schülerinnen und Schüler: hier klicken

Befragung der Lehrkräfte: hier klicken

Befragung der Eltern: hier klicken

Mit den erzielten Befragungsergebnissen können wir ( insbesondere auch im Landesvergleich, siehe 

EVIT - Bericht 2007, hier klicken ) sehr zufrieden sein.

 

Der gesamte EVIT -  Bericht der Astrid - Lindgren - Schule als PDF - Download hier:   EVIT ALS 2008.pdf

 

Stellungnahme der Schulleitung:

Die Astrid - Lindgren - Schule bedankt sich für den Evit - Besuch und die daraus erwachsenen Empfehlungen des Evitteams.

Der Besuch fand in einer angenehmen kollegialen Atmosphäre statt. Der Evit - Bericht liefert einen guten wenn auch eingeschränkten Blick auf die Astrid - Lindgren - Grundschule. Zu einigen wenigen Punkten des Evit - Berichtes soll an dieser Stelle noch einmal detaillierter Stellung bezogen werden.

In den Ausführungen zum Qualitätsprofil der Schule: Bewertung der EVIT - Indikatoren heißt es bei 

Punkt 38:

Eine systematische Weiterentwicklung des Schulprogramms findet statt:    trifft kaum zu 

    Hierzu gilt es festzuhalten:  Bis zum angekündigten Evit - Besuch fand eine regelmäßige Evaluation des Schulprogramms       statt.  In Absprache mit der Lehrerkonferenz, Schulkonferenz und später auch mit dem Evit - eam sollte eine weitere Evaluation auf den Zeitraum nach Erhalt des Evit - Berichtes verschoben werden. Das von der Benachrichtigung des Evit - Besuches bis zum Erhalt des Evit - Berichtes faktisch 13 Monate vergehen und somit eine Evaluation überfällig wurde, lag nicht in der Hand der Schule.   

Punkt 39:

 Die Bildungs - und Erziehungsarbeit der Schule wird auf der Arbeitsebene regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt:   trifft kaum zu 

Hierzu gilt es festzuhalten: Es werden an der Astrid - Lindgren - Schule im breiten Rahmen Parallelarbeiten geschrieben. Ebenso werden schulische Daten ( z. B. VERA ) ausgewertet. Die Umsetzung von weiteren Maßnahmen muss allerdings noch ausgebaut werden.

Punkt 40:

Die Schule arbeitet nach einem beschlossenem Ausbildungskonzept für die Lehrerausbildung:  trifft nicht zu

Hierzu gilt es festzuhalten: Die Astrid - Lindgren - Schule verfügt seit Jahren über ein detailliertes Ausbildungsprogramm als Teil des Schulprogramms und ist dort auch nachzulesen.

Punkt 41:

Das Ausbildungsprogramm wird systematisch evaluiert und weiterentwickelt:  trifft nicht zu

Hierzu ist festzuhalten: Eine Evaluation bzw. Weiterentwicklung des Ausbildungsprogramms ist durch Einführung der neuen OVP nicht mehr erforderlich, da die Astrid - Lindgren - Schule als reine Grundschule keine Ausbildungsschule mehr sein kann.

 

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